Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – 24 E 10 1000 DWD - Erweiterungsbau (Gebäude)
Beschreibung
Erweiterungsbau DWD, Braunschweig Maßnahmenbezeichnung lang: Realisierung eines Erweiterungsbaus, energetische Maßnahmen sowie Barrierefreiheit am Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes am Standort Braunschweig Planungsleistung Objektplanung Gebäude gem. § 33ff HOAI 2021 Leistungsphase (LPH) 3 (anteilig) bis 8 In dem Dienstgebäude des DWD in Braunschweig ist das Zentrum für agrarmeteorologische Forschung untergebracht. Das Dienstgebäude wurde Anfang der 70er gebaut und auf der Ostseite Mitte der 80er durch einen Anbau erweitert. Es handelt sich hierbei um ein vollunterkellertes, zweigeschossiges und zweibündiges Büro- und Laborgebäude mit Flachdach. Die Fassade wird durch Putz- und Klinkerflächen strukturiert. Das Erdgeschoss liegt ein halbes Geschoss über dem Terrain und ist nur über eine Außentreppe zu erreichen. Der Keller ist von außen auch direkt über Rampen zugänglich. Das Gebäude ist nicht barrierefrei. Das Dienstgebäude des DWD befindet sich nordwestlich vom Eingang der Liegenschaft vom Thünen-BVL Campus (ehem. FAL), DWD, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig. Das Baugrundstück befindet sich im Außenbereich gem. §35 BauGB. Die Belange des Brandschutzes sind im Brandschutzkonzept behandelt. Im Zuge der Baumaßnahme wird ein Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Die beiden Gebäudeteile im Bestand sind vollunterkellert, zweigeschossig und als zweibündiges Büro- und Laborgebäude mit Flachdach konzipiert. Das Erdgeschoss liegt ein halbes Geschoss über dem Terrain und ist nur über eine Außentreppe zu erreichen. Der Keller ist von außen auch direkt über Rampen zugänglich. Es gibt einen Treppenraum, der in der Mitte des Gebäudes in einem offenen Raumverbund die Etagen miteinander verbindet. Ein weiteres sowie eines vom Erweiterungsbau sind im südlichen Bund angeordnet und zeichnen sich mit einem Fassaden- und Dachversprung deutlich von der Gebäudekubatur ab. Der Erweiterungsbau ist nutzungsbedingt höher als die Bestandsbauten. Auf allen Dachflächen wird Dachbegrünung vorgesehen. Auf dem Bestandsbau mit extensiver, auf dem Erweiterungsbau intensiver Begrünung. Die verschiedenen Begrünungsarten werden für vergleichende Forschung vom DWD benötigt. Im Zuge der energetischen Sanierung der Gebäudehülle werden alle Fenster ausgetauscht und die Klinker-Fassadenflächen vollständig mit Aufdämmung und Putz versehen. Die Fassade vom Erweiterungsgebäude sowie vom Dachaustritt des Bestandsgebäudes wird mit einer gedämmten, hinterlüfteten Holzlamellenfassade geplant. Bestandsbauten: Das Tragwerk besteht Stahlbeton und Mauerwerk. Die Bestandstatiken sind vorhanden. Der Erweiterungsbau ist als Holz-Hybridbau geplant: Das Kellergeschoss und das Treppenhaus werden in massiver Bauweise erstellt (Stb.-Decken, Mauerwerkswände). In dem Erweiterungsbau erfolgt auch die barrierefreie Erschließung des gesamten Gebäudes durch einen auch von außen zugänglichem Aufzug. Mit dem Nutzer wurde ein Konzept für die Barrierefreiheit auf der Grundlage des Bundesleitfadens abgestimmt. Der Erweiterungsbau ist barrierefrei, die Bestandsbauten barrierearm geplant. Für die Bau- und Raumakustik wurden im Bestandsbau Verbesserungsmaßnahmen zusammen mit dem Nutzer abgestimmt. Für den Erweiterungsbau wurde das Thema Ganzheitlich berücksichtigt. Gemäß dem Erlass "Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz" vom 26.8.2021; Betrachtungsziel für die Bestandsgebäude: EGB 55 Betrachtungsziel für den Erweiterungsbau: EGB 40 PV-Anlagen auf Fassaden oder den Dachflächen werden nicht berücksichtigt, da die Dachflächen für Forschungszwecke möglichst vollflächig begrünt sein müssen. Für den geplanten Anbau wird die sinngemäße Anwendung vorgesehen in Anlehnung an BNB Silberstandard. Dies erfolgt auch teilweise für die vorgeschlagenen Maßnahmen zur energetischen Sanierung vom Bestand. Für die Außenanlagen ist sinngemäße Anwendung geplant. Zielvereinbarungstabellen liegen vor. Die Bestandsgebäude wurden auf Asbest, PAK und KMF hin untersucht. In einigen Heizkörpernischen wurde Asbest nachgewiesen. Hier ist die Putzentfernung erforderlich. Während der Baumaßnahme werden die Bestandsbauten zeitweise komplett freigezogen. Dafür ist eine Interimsunterbringung erforderlich. Diese erfolgt in Bestandsgebäuden auf der Liegenschaft. Die Kostenobergrenze für die Baumaßnahme beträgt rd. 4.904.470 EUR brutto. Die genannten Kosten umfassen die Kostengruppen 200 bis 600 nach DIN 276-1:2008-12. Nähere Informationen um Bauvorhaben können Sie der veröffentlichten Aufgabenbeschreibung unter den Teilnahmeunterlagen entnehmen.
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Ort
- Braunschweig
- Bundesland
- Niedersachsen
- CPV
- 71300000 — Dienstleistungen von Ingenieurbüros
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
- Veröffentlicht
- 12.07.2024
- Zuschlag am
- 27.05.2024
- Kennung
- eab5296b-3451-4f38-8c94-48030ad21a89
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zuschlag
- WELPvonKLITZING Architekten und StadtplanerBraunschweig
Einordnung
Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen im Bestand
Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen
Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 02.10.2026.
Vergleichbare Verfahren: Architektur und Ingenieurwesen in Niedersachsen
Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (71) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 02.10.2026. Alle Zuschläge
Verlauf des Verfahrens
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Ausschreibung
18.01.2024
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – 24 E 10 1000 DWD - Erweiterungsbau (Gebäude) -
Ergebnis der Vergabe
12.07.2024
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – 24 E 10 1000 DWD - Erweiterungsbau (Gebäude)
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 12.07.2024, 02:00.