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Ausschreibung

Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Berufliches Schulzentrum Pfarrkirchen Objektplanung (LPH 8, LPH9)

Zu diesem Verfahren liegt bereits ein Zuschlag vor. Die Frist unten steht so in der Bekanntmachung; vergeben ist der Auftrag trotzdem. Zum Ergebnis

29.02.2024, 12:00 Teilnahmefrist · abgelaufen
1 Los

Beschreibung

Auf dem Grundstück mit der Flur Nr. 601 und 601/5 soll im Westen der Kreisstadt Pfarrkirchen an der Max-Breiherr-Straße ein berufliches Schulzentrum entstehen. Das bestehende berufliche Schulzentrum ist auf zwei Standorte in Pfarrkirchen aufgeteilt: Gebäude-komplexe an der Adam- Regensburger- Straße 20 sowie an der Max-Breiherr- Straße 30. Die Regierung stimmte dem Abbruch der beiden Bestandsschulen sowie der Förderung eines Ersatzneubaus auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsprüfung zu. Das vorhandene Grundstück liegt am westlichen Rand von Pfarrkirchen und ist durch eine kleine Straße von den östlich angrenzenden Industriebauten getrennt. Weiterhin befinden sich in unmittelbarer Nähe der European Campus (südlich angrenzend) sowie nördlich und weiter östlich Wohnbebauung. Der Schulcampus kann als eigenständiger Bau entwickelt werden. Das Projekt überzeugt vor allem durch den wirtschaftlichen Umgang mit der Hanglage und dem klaren städtebaulichen Ansatz. Das Schulgebäude wird getrennt von den Werkstattgebäuden formuliert. Beide Typologien können infolgedessen aus funktionaler als auch technischer Sicht einfacher und strukturierter umgesetzt werden. Parallel zu den Planungen des Hochbauprojekts wurde ein B- Planverfahren durchgeführt, welches sowohl die Schule als auch die Parkplatzflächen und die Sporthalle umfasst. Die vorhandene Zweihäusigkeit der Bestandsgebäude - ein Standort jeweils in der Adam- Regensburger- Straße und einer in der Max-Breiherr-Straße führt zu erheblichen Reibungsverlusten. Im neuen beruflichen Schulzentrum sollen beide Standorte in einem Neu-bau vereinigt werden und somit eine Adresse erhalten. Die Schule zeigt sich als ein "Zent-rum". Dabei werden die speziellen Anforderungen an das Schulgebäude und die Werkstätten berücksichtigt: Die Funktionen werden durch die räumliche Differenzierung in zwei Be-reiche - Schulgebäude/Werkstätten - zwar räumlich voneinander getrennt, verlieren dabei aber nicht den Vorteil der direkten Nähe zueinander. Das Schulgebäude zeigt sich zur Südseite hin als repräsentative Adresse und bildet auf der Nordseite zur Aufnahme und Anbindung der Werkstätten einen "starken Rücken": Hier wechseln sich räumlich Werkstätten und Werkhöfe ab, wobei alle durch die klammerartige Anordnung zum Schulgebäude hin im direkten Austausch mit diesem stehen. Die funktionalen Bezüge der Werkstätten untereinander und zum Schulgebäude werden auch dadurch gestärkt, weil die Gebäude auf der sogenannten Werkstattebene ("E1") liegen und niveaugleich an das Schulgebäude anbinden. Sämtliche Einrichtungen sind schwellenlos erreichbar und innenräumlich vollständig barrierefrei entwickelt. Das Schulgebäude ist als Dreispänner organisiert. Mittig verläuft die Erschließungs- und Versorgungsspange, welche nicht nur die Vertikal- und Horizontalerschließung, sondern auch Nebenräume wie Teeküchen, Technik-, Lager-, Sanitär- und Putzräume, WC- Anlagen sowie Kopierräume aufnimmt. In den Kernzonen sind die Räume und Funktionen an-geordnet, welche ohne Tageslicht auskommen können und deshalb nicht an den Fassaden liegen müssen. Die Räume, welche eine Tageslichtversorgung erfordern, erhalten einen Fassadenanteil. Die südlichen Kopfbauten jedes Werkstattgebäude beinhalten neben den Zugängen auch die Umkleiden einschließlich der Sanitärräume für Lehrer/innen sowie für Schüler/innen mit Schleusenfunktion. Dort sind auch die Schülerspinde angeordnet.

Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Auftraggeber
Landkreis Rottal-Inn
Ort
Pfarrkirchen
Bundesland
Bayern
CPV
71000000 — Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Weitere: 71243000, 71245000, 71246000, 71247000, 71248000
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Veröffentlicht
01.02.2024
Teilnahmefrist
29.02.2024, 12:00
Kennung
3ac65ed5-d09d-48fe-aed0-b94876804698
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Einordnung

Landkreis Rottal-Inn im Bestand

270 Ausschreibungen (davon 130 Ergebnisse)
5,3 Ø Bieterzahl (103 Ergebnisse)
375.187 € Median Zuschlagswert (88 Zuschläge)
30,4 Tage Ø Tage bis zur Frist (140 Ausschreibungen)

Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen

Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 04.10.2026.

Vergleichbare Verfahren: Architektur und Ingenieurwesen in Bayern

4.415 Zuschläge vom 01.11.2024 bis 04.10.2026
3,0 Median Bieterzahl (3.730 Zuschläge mit Angabe)
238.421 € Median Zuschlagswert (1.878 Zuschläge mit Wert)
105 Tage Median von Bekanntmachung bis Zuschlag (2.492 Verfahren)

Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (71) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 04.10.2026. Alle Zuschläge

Verlauf des Verfahrens

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 18.09.2026, 04:46.