Ausschreibung
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Berufliches Schulzentrum Pfarrkirchen Objektplanung (LPH 8, LPH9)
Zu diesem Verfahren liegt bereits ein Zuschlag vor. Die Frist unten steht so in der Bekanntmachung; vergeben ist der Auftrag trotzdem. Zum Ergebnis
Beschreibung
Auf dem Grundstück mit der Flur Nr. 601 und 601/5 soll im Westen der Kreisstadt Pfarrkirchen an der Max-Breiherr-Straße ein berufliches Schulzentrum entstehen. Das bestehende berufliche Schulzentrum ist auf zwei Standorte in Pfarrkirchen aufgeteilt: Gebäude-komplexe an der Adam- Regensburger- Straße 20 sowie an der Max-Breiherr- Straße 30. Die Regierung stimmte dem Abbruch der beiden Bestandsschulen sowie der Förderung eines Ersatzneubaus auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsprüfung zu. Das vorhandene Grundstück liegt am westlichen Rand von Pfarrkirchen und ist durch eine kleine Straße von den östlich angrenzenden Industriebauten getrennt. Weiterhin befinden sich in unmittelbarer Nähe der European Campus (südlich angrenzend) sowie nördlich und weiter östlich Wohnbebauung. Der Schulcampus kann als eigenständiger Bau entwickelt werden. Das Projekt überzeugt vor allem durch den wirtschaftlichen Umgang mit der Hanglage und dem klaren städtebaulichen Ansatz. Das Schulgebäude wird getrennt von den Werkstattgebäuden formuliert. Beide Typologien können infolgedessen aus funktionaler als auch technischer Sicht einfacher und strukturierter umgesetzt werden. Parallel zu den Planungen des Hochbauprojekts wurde ein B- Planverfahren durchgeführt, welches sowohl die Schule als auch die Parkplatzflächen und die Sporthalle umfasst. Die vorhandene Zweihäusigkeit der Bestandsgebäude - ein Standort jeweils in der Adam- Regensburger- Straße und einer in der Max-Breiherr-Straße führt zu erheblichen Reibungsverlusten. Im neuen beruflichen Schulzentrum sollen beide Standorte in einem Neu-bau vereinigt werden und somit eine Adresse erhalten. Die Schule zeigt sich als ein "Zent-rum". Dabei werden die speziellen Anforderungen an das Schulgebäude und die Werkstätten berücksichtigt: Die Funktionen werden durch die räumliche Differenzierung in zwei Be-reiche - Schulgebäude/Werkstätten - zwar räumlich voneinander getrennt, verlieren dabei aber nicht den Vorteil der direkten Nähe zueinander. Das Schulgebäude zeigt sich zur Südseite hin als repräsentative Adresse und bildet auf der Nordseite zur Aufnahme und Anbindung der Werkstätten einen "starken Rücken": Hier wechseln sich räumlich Werkstätten und Werkhöfe ab, wobei alle durch die klammerartige Anordnung zum Schulgebäude hin im direkten Austausch mit diesem stehen. Die funktionalen Bezüge der Werkstätten untereinander und zum Schulgebäude werden auch dadurch gestärkt, weil die Gebäude auf der sogenannten Werkstattebene ("E1") liegen und niveaugleich an das Schulgebäude anbinden. Sämtliche Einrichtungen sind schwellenlos erreichbar und innenräumlich vollständig barrierefrei entwickelt. Das Schulgebäude ist als Dreispänner organisiert. Mittig verläuft die Erschließungs- und Versorgungsspange, welche nicht nur die Vertikal- und Horizontalerschließung, sondern auch Nebenräume wie Teeküchen, Technik-, Lager-, Sanitär- und Putzräume, WC- Anlagen sowie Kopierräume aufnimmt. In den Kernzonen sind die Räume und Funktionen an-geordnet, welche ohne Tageslicht auskommen können und deshalb nicht an den Fassaden liegen müssen. Die Räume, welche eine Tageslichtversorgung erfordern, erhalten einen Fassadenanteil. Die südlichen Kopfbauten jedes Werkstattgebäude beinhalten neben den Zugängen auch die Umkleiden einschließlich der Sanitärräume für Lehrer/innen sowie für Schüler/innen mit Schleusenfunktion. Dort sind auch die Schülerspinde angeordnet.
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Auftraggeber
- Landkreis Rottal-Inn
- Ort
- Pfarrkirchen
- Bundesland
- Bayern
- CPV
-
71000000 — Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Weitere: 71243000, 71245000, 71246000, 71247000, 71248000 - Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
- Veröffentlicht
- 01.02.2024
- Teilnahmefrist
- 29.02.2024, 12:00
- Kennung
- 3ac65ed5-d09d-48fe-aed0-b94876804698
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Einordnung
Landkreis Rottal-Inn im Bestand
Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen
Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 04.10.2026.
Vergleichbare Verfahren: Architektur und Ingenieurwesen in Bayern
Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (71) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 04.10.2026. Alle Zuschläge
Verlauf des Verfahrens
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Ausschreibung
01.02.2024
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Berufliches Schulzentrum Pfarrkirchen Objektplanung (LPH 8, LPH9) -
Ergebnis der Vergabe
01.07.2024
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Berufliches Schulzentrum Pfarrkirchen Objektplanung (LPH 8, LPH9)
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 18.09.2026, 04:46.