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Ausschreibung

Deutschland – Rohbauarbeiten – Rohbauarbeiten

Zu diesem Verfahren liegt bereits ein Zuschlag vor. Die Frist unten steht so in der Bekanntmachung; vergeben ist der Auftrag trotzdem. Zum Ergebnis

15.02.2024, 10:00 Angebotsfrist · abgelaufen
1.271.000 € Schätzwert der Vergabestelle
1 Los

Beschreibung

Zweigeschossiger Erweiterungsneubau mit Teilunterkellerung der Regenbogenschule. Das Grundstück befindet sich etwa 6 km westlich des Stadtkerns Göttingen. Im Osten grenzt das Baugrundstück an die Diedershäuser Straße, im Norden an die Straße Harrenacker. Eine Zufahrt zum benachbarten Sportplatz grenzt das Schulgrundstück nach Westen ab. Das Baufeld wie auch das gesamte Schulgrundstück haben eine stark topographische Ausprägung: das Gelände steigt von der nordöstlichen Grundstücksecke nach Südwesten um etwa 10 m und vom Haupteingang bis zum Erweiterungsbau ca. 3,50 m an. Am südöstlichen Grundstücksrand fällt das Gelände um etwa 4 m zur Diedershäuser Str. ab. Diese Böschung ist dicht bewachsen und enthält einen schützenswerten Baumbestand. Das Baufeld für den Erweiterungsbau befindet sich im Süden des Grundstücks, auf der an die Bestandsbauten angrenzenden grünen Wiese. Der Baukörper ist als polygonaler Solitär ausformuliert, der sich frei auf der Wiese platziert und mit einem Verbindungsbaukörper an den Bestand anschließt. Der Eingang befindet sich im Verbindungsbaukörper mit einem Vordach. Im Zuge des Bauvorhabens wird am Südriegel der Bestandsbauten das Bestandstreppenhaus abgebrochen und neu angepasst. Ein Aufzug sichert die barrierefreie Erschließung des Bestandes als auch des Neubaus. Der Anbau ist als 5-eckiger Baukörper mit den Außenabmessungen von ca. 26.30 m x 28,20 m und einem rechteckigen Verbindungsgang zum Bestandsgebäude geplant. Das Gebäude wird in Massivbauweise, bestehend aus Mauerwerkswänden, wandartigen Stahlbetonträgern, Stahlbetonstützen, -decken und -überzügen bzw. -unterzügen errichtet. Im Untergeschoss des Erweiterungsbaus sind Technikräume der TGA sowie Lagerräume der Schule angeordnet. Im Erdgeschoss sind Unterrichts- und Betreuungsräume vorgesehen, im Obergeschoss befinden sich die Fachräume. Die Sanitärräume sind übereinander platziert und befinden sich an der nordöstlichen Gebäudeecke. Als tragende Konstruktion wird ein Massivbau mit KS-Mauerwerkswänden sowie Stahlbetondecken ausgeführt. UG-Außenwände, die erdberührte Südwand und Aufzugsschacht werden als Stahlbeton-, teils als WU-Konstruktion ausgeführt. Aufgrund der Einbindetiefe des Aufzugsschachtes ist auf Breite des Verbindungsbaus eine Bestandsunterfangung erforderlich. Diese wird als Betonbalken abschnittsweise hergestellt. Der Neubau wird mit umlaufender, nichttragender Attika aus Holz und einem extensiv begrünten Flachdach in Kombination mit PV-Modulen geplant. Die Regenentwässerung erfolgt außenliegend über Fallrohre, Notabläufe werden in der Attika sichtbar gemacht. Drei Lichtbänder belichten die Halle. Die Fassade ist als hellgraue Holzfassade mit vertikaler Lattung geplant, die mit Wärmedämmung vor der Massivkonstruktion angeordnet wird. Fenster und Pfosten-Riegel-Fassaden sind als Holz-Aluminium-Konstruktion vorgesehen. Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Die Arbeiten werden während des Schulbetriebes bei laufender Nutzung der Bestandsgebäude durchgeführt. Zu jeder Zeit hat der Schulbetrieb absolute Priorität. Durch den Betrieb entstehende Behinderungen stellen keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütung dar. Die örtliche Bauleitung wird im Einvernehmen mit der Schulleitung und den ausführenden Firmen frühzeitig für einen dauerhaft möglichst reibungslosen Ablauf sorgen. Sämtliche Mitarbeiter sind diesbezüglich auf ihre Mitwirkungspflicht hinzuweisen. Wegen des laufenden Betriebes ist staub-, lärm- und erschütterungsarm zu arbeiten. Besonders lärmintensive Arbeiten sind nach vorheriger Abstimmung mit der örtlichen Bauleitung auf betriebsfreie Zeiten (Nachmittage, Ferienzeiten) zu verlegen! Die Auftraggeberin (AG) stellt auf dem Grundstück eine übergeordnete Baustelleneinrichtung mit Bauzaun, Zufahrtsstraße und Baustelleneinrichtungsflächen zur Verfügung; ein Sanitärcontainer wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. DIE AG STELLT KEINE UNTERKUNFTSCONTAINER BEREIT. Die Gerüstarbeiten werden bereits durch die AG ausgeschrieben, soweit diese nicht Nebenleistungen sind. In diesem Ausschreibungsverfahren wird davon ausgegangen, dass für die eigene Leistungen selbst notwendige Gerüste als Nebenleistungen montiert werden. Kranstellung gem. Baustelleneinrichtungsplan inkl. Herrichten des Kranstellplatzes gem. den sich ergebenden Anforderungen, sowie dessen Rückbau nach Kranabbau. Für die Dimensionierung und Positionierung des Kranes ist zu beachten, dass über das in südwestlicher Richtung benachbarte Grundstück zwei Überlandleitungen verlaufen, von denen zumindest die östliche stromführend ist. Der genaue Abstand der Leitungen vom Baufeld ist zu ermitteln und entsprechende sicherheitstechnische Abstände sind bei der Krandimensionierung zu berücksichtigen! Außerhalb des Leitungsschutzbereiches ist der Kran so aufzustellen, dass der Kranausleger in keinem Fall in den Leitungsschutzbereich hineindrehen kann. Der Kran ist mit einem Drehbegrenzer auszurüsten, damit ein ausreichender Sicherheitsabstand im Schwenkbereich zur Fallleitung eingehalten wird. Ausführungsarbeiten: 1 BAUSTELLENEINRICHTUNG 2 ABBRUCHARBEITEN 3 ERDARBEITEN 4 ENTWÄSSERUNGSARBEITEN UNTERHALB DER BAUGRUBE 5 BETON- UND STAHLBETONARBEITEN 6 MAUERARBEITEN 7 ABDICHTUNG 8 SONSTIGES

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Angaben aus der Bekanntmachung

Auftraggeber
Stadt Göttingen
Ort
Göttingen
Bundesland
Niedersachsen
CPV
45223220 — Rohbauarbeiten
Weitere: 45111000, 45112000, 45232452, 45262310, 45262522
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
11.01.2024
Angebotsfrist
15.02.2024, 10:00
Kennung
00246e16-4e57-41ba-ad45-81eae309d989
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Einordnung

Stadt Göttingen im Bestand

267 Ausschreibungen (davon 136 Ergebnisse)
6,4 Ø Bieterzahl (101 Ergebnisse)
335.953 € Median Zuschlagswert (99 Zuschläge)
31,9 Tage Ø Tage bis zur Frist (120 Ausschreibungen)

Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen

Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 04.10.2026.

Vergleichbare Verfahren: Bauarbeiten in Niedersachsen

5.248 Zuschläge vom 01.11.2024 bis 04.10.2026
5,0 Median Bieterzahl (3.755 Zuschläge mit Angabe)
275.904 € Median Zuschlagswert (2.658 Zuschläge mit Wert)
72 Tage Median von Bekanntmachung bis Zuschlag (3.320 Verfahren)

Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (45) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 04.10.2026. Alle Zuschläge

Verlauf des Verfahrens

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 18.09.2026, 04:39.