Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung – FE 15.0724/2024/ARB - Entwicklung von Resilienzindikatoren und von Maßnahmen zur Erhöhung der Resilienz der Straßeninfrastruktur mit Fokus auf den Schutz von Ingenieurbauwerken bei Hoch-wasserereignissen
Beschreibung
Die Deutsche Strategie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen, womit die Umsetzung des Sendai Rahmenwerks für Katastrophenvorsorge (2015–2030) erfolgt, zeigt auf, welche Anstrengungen für die Stärkung der Verkehrsinfrastruktur in Hinblick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaanpas-sung bestehen. Der Staat übernimmt eine größere Verantwortung beim Schutz kritischer Infrastruktu-ren. Es werden Maßnahmen empfohlen, die notwendig sind, um neue Risiken zu verhindern, bestehen-de zu mindern und Krisen vorbeugen zu können. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht zusätzlicher Herausforderungen durch neue, häufig sehr komplexer Gefährdungs- und Bedrohungsszenarien ist die Nutzung von sog. „Resilienzindikatoren“ für die Straßeninfrastruktur von hoher Bedeutung. Hierunter sind Indikatoren zu verstehen, die in transpa-renter Weise belastbare Informationen über die Resilienz der Ingenieurbauwerke des Bundesfernstra-ßennetzes gegenüber außergewöhnlichen (disruptiven) Ereignissen (Allgefahrenansatz) abbilden und sich regelmäßig aktualisieren bzw. fortschreiben lassen, um diesbezügliche Trends und Veränderungen zu erfassen (Monitoring). Ziel des Vorhabens ist die Bestimmung der Resilienz der Straßeninfrastruktur durch die Entwicklung messbarer Resilienzindikatoren für Ingenieurbauwerke im Rahmen der Umsetzung der Deutsche Strate-gie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen im Bereich der Bundesfernstraßen einhergehend mit der Zusammenstellung von Maßnahmen zum Schutz von Ingenieurbauwerken bei Hochwasserereig-nissen. Des Weiteren werden Vorgaben zur hochwasserangepassten Planung von Ingenieurbauwerken aufgezeigt. Durch die Umsetzung von geeigneten Maßnahmen werden die entwickelten Resilienzindika-toren positiv beeinflusst und die Resilienz des Ingenieurbauwerkes verbessert. Dies soll exemplarisch anhand von Anwendungsbeispielen dargestellt werden. Der Nutzen liegt in der Erhöhung der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Straßeninfrastruktur, die durch den Einsatz resilienter Ingenieurbauwerke erreicht wird. Durch diese gesteigerte Resilienz der Straßeninfrastruktur wird ein wesentlicher Beitrag zur deutschen Strategie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen geleistet.
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Auftraggeber
- Bundesanstalt für Straßenwesen
- Ort
- Bergisch Gladbach
- Bundesland
- Nordrhein-Westfalen
- CPV
- 73000000 — Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Veröffentlicht
- 05.12.2024
- Zuschlag am
- 29.11.2024
- Kennung
- 28dacdd7-2839-4fe4-9463-089aceeabbf4
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zuschlag
- EBP Schweiz AGZürich
Einordnung
Bundesanstalt für Straßenwesen im Bestand
Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen
Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 01.10.2026.
Vergleichbare Verfahren: Forschung und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen
Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (73) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 01.10.2026. Alle Zuschläge
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 05.12.2024, 00:00.