Tender Automation

Ergebnis der Vergabe

Deutschland – Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung – ExWoSt: Praxistest zur Risikovorsorge für das baukulturelle Erbe – Erprobung der kommunalen Arbeitshilfe “Baukulturelles Erbe vor Risiken schützen und resilient gestalten“ des BBSR und BMWSB

252.101 € Schätzwert der Vergabestelle
2 Bieter
1 Los

Beschreibung

Die im Rahmen des vorangegangenen ExWoSt-Projektes „Resilienz und baukulturelles Erbe“ entwickelte Arbeitshilfe soll in der praktischen Anwendung und Umsetzung auf Quartiersebene mit ausgewählten Kommunen erprobt und die Ergebnisse in Form eines Konzepts zur weiteren Umsetzung und Anwendung integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe im Quartier für die Kommune durch den Auftragnehmenden (AN) zusammengefasst werden. Auf Grundlage des Entwicklungsprozesses sowie den Konzepten ist, falls erforderlich, eine ergänzende Kurzfassung bzw. Begleitbroschüre zur Arbeitshilfe zu erstellen (optionale Leistung). Begleitet wird dieses Vorgehen durch eine Analyse relevanter Praxisbeispiele, die bereits vergleichbare, innovative Verfahren und Methoden durchgeführt haben (siehe hierzu LB 2). Die Erprobung der Arbeitshilfe durch Kommunen erfolgt im Rahmen von Praxistests (siehe hierzu LB 5.2a) und unter aktiver Einbeziehung relevanter Akteure (kommunaler Verwaltung, Politik, Eigentümern, Denkmalfachamt Kreis- und/oder Landesebene, THW, Feuerwehr, ggf. Katastrophenschutzbehörden auf Kreis- und/oder Landesebene, Wirtschaftsförderung etc.). Die methodische Umsetzung der Praxistests ist durch den AN vorab zu entwickeln und entsprechende Vermittlungs- und Arbeitsformate sind festzulegen. Grundvoraussetzung hierbei ist, dass jeder Praxistest Arbeitsgespräche mit den Kommunen und dem entsprechenden Teilnehmerkreis (gemäß Arbeitshilfe) für die unterschiedlichen Arbeitsschritte umfasst. Hier steht der direkte Austausch zu den entsprechenden Fragestellungen des Arbeitsschritts im Vordergrund. Mindestens drei Arbeitsgespräche pro Praxistest sind vor Ort durchzuführen. Diese Arbeitsgespräche sollen in einem Zeitraum von rd. 9 Monaten durchgeführt werden. Ziel der Praxistests ist es, den Aufbau eines integrierten Risikomanagements für das baukulturelle Erbe auf Quartiersebene informell zu erarbeiten und in Form eines Konzeptes zusammen zu fassen. Dieser Prozess sowie die Ergebnisse (Konzepte) sollen reflektieret werden, um so Verbesserungspotenziale auszumachen und weiterführende Ansätze zu entwickeln. Ziel ist es zudem, die Arbeitshilfe als anwendungsorientiertes Instrument für den Umgang und die Weiterentwicklung baukulturellen Erbes im Rahmen kommunaler Risikovorsorge breitenwirksam zu vermitteln und zu kommunizieren und Möglichkeiten einer Operationalisierung auf kommunaler Ebene zu entwickeln. Die beteiligten Kommunen sollen zudem untereinander ihre Erfahrungen und Ergebnisse austauschen sowie nach Abschluss des Forschungsprojektes in die breite Fachöffentlichkeit kommunizieren. Durch das Projekt sollen Kommunen auf die vorliegende Arbeitshilfe aufmerksam gemacht werden, ferner sollen deren praktische Anwendung anschaulich vermittelt und der Mehrwert einer solchen strategischen Auseinandersetzung im Umgang mit dem baukulturellen Erbe und dessen positiver Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung verdeutlicht werden. Gleichzeitig soll im Rahmen der Praxistests kritisch untersucht werden, wie die in der Arbeitshilfe geschilderten Aufgaben und Handlungsanweisungen in der Praxis umgesetzt werden können und wie das gesamte Verfahren prozessual gestaltet werden kann. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Frage wie die Ergebnisse der Anwendung der Arbeitshilfe und des darin beschriebenen Entwicklungsprozesses eines integrierten Risikomanagements wirkungsvoll in die kommunale Planungspraxis implementiert werden können? Es ist von Interesse, ob sich grundsätzliche Hemmnisse und übertragbare Herausforderungen bei der Umsetzung der Arbeitshilfe seitens der Kommunen ausmachen lassen und wie hierfür mögliche Lösungsansätze aussehen könnten. Es ist zu prüfen, inwiefern weitere Produkte (Leitfäden, Workshops, Kampagnen, digitale Werkzeuge, Handreichungen für die Prozessgestaltung etc.) für eine zielgruppenorientierte Vermittlung erforderlich sind bzw. ob sich hieraus ein Bedarf für eine Ergänzung zur Arbeitshilfe ergibt.

Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Bonn
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
CPV
73000000 — Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Veröffentlicht
04.07.2024
Kennung
fde2d811-ee05-4768-8e1a-7dac6a6a5702
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Einordnung

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bestand

132 Ausschreibungen (davon 91 Ergebnisse)
4,0 Ø Bieterzahl (33 Ergebnisse)
210.084 € Median Zuschlagswert (64 Zuschläge)
39,4 Tage Ø Tage bis zur Frist (41 Ausschreibungen)

Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen

Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 01.10.2026.

Vergleichbare Verfahren: Forschung und Entwicklung in Nordrhein-Westfalen

425 Zuschläge vom 01.11.2024 bis 01.10.2026
3,0 Median Bieterzahl (355 Zuschläge mit Angabe)
291.400 € Median Zuschlagswert (237 Zuschläge mit Wert)
104 Tage Median von Bekanntmachung bis Zuschlag (249 Verfahren)

Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (73) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 01.10.2026. Alle Zuschläge

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 04.07.2024, 02:00.