Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte - Neubau und Erweiterung Wasserwanderrastplatz Wesenberg - Objektplanung Ingenieurbauwerke - Los 1
Beschreibung
Losweise Vergabe von Planungsleistungen für den Neubau und die Erweiterung des Wasserwanderrastplatzes Wesenberg: 1. Objektplanungsleistungen Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 HOAI 2021, Leistungsphasen 3-9, einschließlich "örtlicher Bauüberwachung" als Besondere Leistung (Los 1) 2. Objektplanungsleistungen "Gebäude" und "Innenräume" gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI 2021, Leistungsphasen 3-9, einschließlich Freianlagenplanung als Besondere Leistung (Los 2) 3. Tragwerksplanung Ingenieurbauwerk und Gebäude gem. § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 HOAI 2021, Leistungsphasen 3-6 (Los 3) 4. Fachplanung Technische Ausrüstung "ELT" nach § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI 2021 für Ingenieurbauwerk und Gebäude, Leistungsphasen 3-9 (Los 4) 5. Fachplanung Technische Ausrüstung "HLSK" nach § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 HOAI 2021 für Ingenieurbauwerk und Gebäude, Leistungsphasen 3-9; einschließlich Wärmeschutz Energiebilanzierung als Besondere Leistung (Los 5) 6. SiGeKo (Los 6) Ausgeschrieben werden hier, in diesem Projektraum, Grundleistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph. 3-9 gem. § 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI 2021,; einschließlich "örtlicher Bauüberwachung" als Besondere Leistung; stufenweise Beauftragung - Los 1 Die Stadt Wesenberg beabsichtigt den Ersatzneubau und die Erweiterung der Steganlage im Stadthafen sowie die Neuerrichtung eines Sanitärgebäudes für Wasserwanderer. Die vorhandene Hafenanlage liegt unterhalb der Burganlage am Wesenberger Südufer des Woblitzsees. Sie wurde 1994 errichtet mit Anlegemöglichkeiten für 10 Boote (ca. 2x5m), 7 Boote (ca. 3x7m) und 3 größere Boote. Am Uferweg (Burgweg), südlich gelegen, wurde ein kleines Hafengebäude (Sanitärhaus) mit Hafenmeisterbüro und WC/ Behinderten-WC aus einem Altbestand hergerichtet. Im Sanitärhaus ist eine Entsorgungsmöglichkeit für Fäkalientanks und Chemietoiletten untergebracht; Duschmöglichkeiten sind vorhanden. Die Holzkonstruktion der Hafenanlage ist im Zuge der Nutzung trotz regelmäßig durchgeführter Instandhaltungsmaßnahmen heute stark verwittert und verschlissen. Aufgrund der geringen Dauerhaftigkeit der vorhandenen Holzkonstruktion und dem damit künftigen hohen erforderlichen Unterhaltungsaufwand hat sich die Stadt Wesenberg für einen Neubau der Hafenanlage entschieden. Die Hafenanlage soll eine in Stahl ausgeführte Ufereinfassung mit einer wesentlich höheren Nutzungsdauer und geringeren Unterhaltungskosten erhalten. Auch die Ver- und Entsorgungsanlagen wie Stromversorgung, Beleuchtung, Wasserver- und Abwasserentsorgung an der Steganlage und im Hafenbereich sind zu erneuern.Das Funktionsgebäude soll erneuert und erweitert werden; dort werden Sanitäranlagen, das Hafenbüro, notwendige Lagerräume und ein Imbiss geplant und untergebracht. 2016/2017 wurden erste Vorplanungen in Auftrag gegeben.Im Planverfahren wurden die betroffenen Behörden beteiligt. In Auswertung der Stellungnahmen und im Ergebnis mehrerer Abstimmungen hat sich die Stadt Wesenberg für die Umsetzung des Konzepts mit Stand Juni 2017 entschieden. Dadurch soll der Sportboothafen, unterhalb der Burg gelegen, touristisch weiter entwickelt und aufgewertet werden. Zur Umsetzung des Vorhabens ist die Erbringung von Planungsleistungen erforderlich. Auf die bereits beauftragten und abgeschlossenen Leistungsphasen soll aufgebaut werden: - Objektplanung Ingenieurbauwerk Lph. 3-9:Zur Erhöhung der Dauerhaftigkeit ist die vorhandene Uferbefestigung durch Stahlspundbohlen zu ersetzen. Die Oberkante ist auf dem vorhandenen Niveau wieder herzustellen. Als oberer Abschluss ist ein Stahlbetonholm/Stahlabdeckung geplant. Als Steganlagen sind feste Bootsstege mit einer dauerhaften Gründung aus jeweils einer Stahlpfahlreihe und einem Längs- und Querträgersystem aus Stahlträgern geplant. Davon abgehend werden Fingerstege zur Erreichbarkeit der Boote geplant. Zur besseren Einbindung in Umwelt und Natur ist ein Holzbelag vorgesehen. Die freistehende Konstruktion mit ausreichender Einbindung in den tragfähigen Baugrund soll neben seiner Funktionalität eine langlebige Gebrauchstauglichkeit gewährleisten. Die Aufnahme der Ver- & Entsorgungsleitungen sowie der entsprechenden Automaten (Strom, Wasser &Fäkalentsorgung), auch der Stegbeleuchtung ist zu gewährleisten. Zusätzlich wird ein Ein- & Ausstieg für Wasserwanderer als Stufenanleger mit Rampe geplant. - Erarbeitung der Tragwerksplanung Ingenieurbauwerk Lph. 3-6:Statische Fachplanung/Baukonstruktion der Steganlage und Uferbefestigung zur Aufnahme der im Leistungsbild Ingenieurbauwerk beschriebenen Funktionen. - Erarbeitung der Technische Ausstattung Ingenieurbauwerk Lph. 3-9:Fachplanung Wasser-, Abwasser-, Starkstrom und Automation sowie fernmeldetechnische Anlage, Förderanlage - Erarbeitung der Objektplanung Sanitärgebäude Lph. 3-9:Das vorhandene Sanitärgebäude soll entkernt und um einen Anbau erweitert werden. Dazu wird der vorhandene Sanitärbereich im Bestandsgebäude neu geordnet und auf den "Altbestand" verteilt. Am Außengiebel entsteht eine Geschirrabwäsche. Die Fäkalannahme wird , ebenso wie die Räume des Hafenmeisters ausgegliedert und im neu zu errichtenden Anbau untergebracht. Hier entsteht neben einem behindertengerechten WC ein kleiner Bistrobereich mit 24 Sitzplätzen und Außenausschank.Hausanschlussraum und Lager werden im Neubauteil untergebracht. - Erarbeitung der Tragwerksplanung Sanitärgebäude Lph. 3-6:Statische Fachplanung/Baukonstruktion im bestehenden Gebäude sowie des Gebäudeanbaues - Erarbeitung der Objektplanung Technische Ausstattung Lph. 3-9:Fachplanung Wasser-, Abwasser-, Starkstrom und Automation sowie Luft- und fernmeldetechnische Anlage - Erstellung GEG - Nachweis: Erstellung eines Energieausweises für das bestehende Gebäude sowie den Gebäudeanbau - SiGeKo-Leistungen
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Ort
- Mirow
- Bundesland
- Mecklenburg-Vorpommern
- CPV
- 71000000 — Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
- Verfahrensart
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Veröffentlicht
- 03.01.2024
- Zuschlag am
- 18.12.2023
- Kennung
- 8db3bc58-a90f-4ba9-b51d-cbae699b3a63
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 03.01.2024, 01:00.