Tender Automation

Direktvergabe

Deutschland – Stromversorgungszubehör – emob: Erweiterung des Versuchsstandes für bidirektionale Lasten

370.000 € Zuschlagswert
1 Los

Beschreibung

Im Projekt "Digitalisierung und Elektromobilität: Durchgehend digital angesteuerte Netz- und Ladeinfrastruktur für Land-, Luft- und Wasserelektromobilität" (emob) untersucht die HSU das Verhalten der Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen. Ziel ist die Entwicklung einer intelligenten Netzsteuerung. Um die erheblichen Aufwände zu minimieren, die mit konventionellen Tests (Anschluss des Elektrofahrzeugs an einer Ladesäule) einhergehen, sowie zum Zwecke der Reproduzierbarkeit der Forschungsdaten, wurde im Rahmen des Projekts emob ein Elektrofahrzeugsimulator aufgebaut, der sich elektrisch wie ein Elektrofahrzeug verhält und anstelle der Traktionsbatterie über elektrische Lasten verfügt. Damit kann der Ladezustand und das Verhalten über ein selbstgeschriebenes Softwaretool gesteuert werden. Die elektrischen Lasten sind rückspeisefähig, so wird die entnommene Energie aus der Ladesäule zurück ins Labornetz gespeist. Bei Leistungen von bis zu 500 kW von zukünftigen Ladesäulen werden dadurch große Energiemengen gespart, was sowohl umwelt- als auch kostentechnisch sehr vorteilhaft ist. Im Jahre 2022 hat die HSU hierzu eine Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb nach § 12 UVgO zur Beschaffung bidirektionaler Labornetzgeräte mit einer maximalen Last von 120 kW durchgeführt und den Zuschlag auf das Angebot des Bestbieters, EA Elektro-Automatik GmbH & Co. KG (EA), erteilt. Die bisherigen Forschungsdaten aus den Versuchsreihen mit bidirektionalen Labornetzgeräten mit einer maximalen Last von 120 kW sind vielversprechend. Die grundlegende Methodik des Systems konnte durch die Versuchsreihen bestätigt werden. Zudem stellte sich heraus, dass das Labornetz nur minimal belastet wurde. Damit stellt das System eine technisch einzigartige Möglichkeit dar, mit reduzierter Anschlussleistung die maximale Ladeleistung für Laborversuche zu ermöglichen. Es wird ausschließlich die Verlustenergie aus dem Labornetz entnommen, daher ist dies eine sehr nachhaltige Untersuchung von Ladesäulen. Da aktuell entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, soll das System nun für die weitergehende Forschung auf eine maximale Last von 360 kW erweitert werden.

Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Hamburg
Bundesland
Hamburg
CPV
30237280 — Stromversorgungszubehör
Weitere: 34144900, 31311000
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Veröffentlicht
28.11.2023
Kennung
b53e503f-3ad2-463f-a484-d2a48c0108cb
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

Lose

Zum Vergabeportal

Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 28.11.2023, 01:00.