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Ausschreibung

Deutschland – Bau von beweglichen technischen Anlagen – Wohnungsneubau auf den Teilflächen A, B und C, Jagdhausstraße, Wildeberstraße und Großbeerenstraße in 14480 Potsdam – Wohnungsbauprojekt ehemalige Generalzolldirektion (GZD) Potsdam; Leistung: Aufzugsanlagen (Vergabenummer VOEK 209-26)

10.11.2026, 09:00 Angebotsfrist · noch 42 Tage
1 Los

Beschreibung

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) plant im Zuge der Wohnraumoffensive der Bundesregierung die Neubebauung eines der ehemaligen Generalzolldirektion in Potsdam. Die vormals durch Verwaltungsgebäude genutzte Bundesliegenschaft wurde im Zuge eines Totalrückbaus vollständig freigeräumt und für eine städtebauliche Nachnutzung vorbereitet. Ziel ist es, durch eine qualitätsvolle Neubebauung mit differenziertem Wohnungsmix insgesamt etwa 135 neue Mietwohnungen zu realisieren. Diese werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge an Bundesbedienstete zu leistbaren Mieten vergeben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Errichtung von drei Aufzugsanlagen aufgeteilt auf 3 Mehrfamiliengebäude als herausgelöste Maßnahme für den ausgeschriebenen Generalunternehmer (GU). • Baufeld B - Mehrfamiliengebäude B1 • Baufeld C - Mehrfamiliengebäude C1a und C2 Der Auftragnehmer hat drei vollständig betriebsfähige Aufzugsanlagen zu errichten, die den Anforderungen der DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50 entsprechen. Die Aufzugsanlagen müssen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz mindestens der Energieeffizienzklasse A gemäß ISO 25745 entsprechen. Die errichteten Fahrschächte erfüllen die Anforderungen der DIN 4102 und sind für die auftretenden Belastungen ausgelegt. Alle für die Montage benötigten Einbauteile sind in die Schachtinnenwände einzusetzen. Der Auftragnehmer (AN) ist dafür verantwortlich, dass die Befestigungskomponenten rechtzeitig an den Rohbauer geliefert werden, damit dieser sie einbauen kann. Aufzugsfremde Einrichtungen im Fahrschacht sind unzulässig. Die Aufzüge entsprechen Typ 02 nach DIN EN 81-70 und sind u.a. für einen Benutzer mit Rollstuhl Klasse A oder B mit Begleitperson geeignet. Im Rahmen des Bauvorhabens sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten drei Aufzugsanlagen mit einer auf 360 mm reduzierten Unterfahrt (Schachtgrube) erforderlich. Diese außergewöhnlich geringe Unterfahrt ergibt sich aus den konstruktiven Randbedingungen des Bauwerks und lässt keine Ausführung mit einer konventionellen Aufzugstechnik zu. Die Aufzugsunterfahrt befindet sich im Bereich des drückenden Grundwassers. Eine weitere Vertiefung der Aufzugsschachtgrube würde erhebliche zusätzliche Maßnahmen zur Bauwerksabdichtung nach den anerkannten Regeln der Technik erfordern und wäre mit einem deutlich erhöhten technischen, wirtschaftlichen und baulichen Aufwand verbunden. Zudem würden sich erhöhte Risiken hinsichtlich der dauerhaften Dichtigkeit des Bauwerks ergeben. Aus diesem Grund ist eine Aufzugslösung erforderlich, die mit einer reduzierten Unterfahrt auskommt, ohne dass konstruktive Änderungen an der Gründung oder der Bauwerksabdichtung notwendig werden. Nach eingehender Prüfung der am Markt verfügbaren Aufzugssysteme wurde festgestellt, dass eine serienmäßig verfügbare und zugelassene Aufzugslösung, welche die geforderte Kombination aus reduzierter Unterfahrt von 360 mm, reduziertem Schachtkopf von 2610 mm und einer Aufzugsgeschwindigkeit von 1,0 m/s unter Einhaltung der geltenden sicherheitstechnischen Anforderungen sowie der einschlägigen Normen, insbesondere DIN EN 81-20 und DIN EN 81-50, nur von wenigen Firmen realisiert werden kann. Eine Beauftragung im Rahmen einer freihändigen Vergabe an ein Unternehmen kann jedoch nicht erfolgen. Im Rahmen der Abstimmungen seitens des AG wurde sich auf eine reduzierte Aufzugsunterfahrt verständigt um den Aufwand für die Wasserhaltung zu verringern und damit die Kosten zu optimieren, und die Aufzüge in den Teilflächen sollen im Rahmen einer gesonderten Vergabe vergeben werden, um die nach Vergabe der Aufzugsanlagen entstehenden technischen und baulichen Rahmenbedingungen in der FLB (GU-Vergabe) einfließen zu lassen.

Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto

Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.

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Angaben aus der Bekanntmachung

Ort
Bonn
Bundesland
Brandenburg
CPV
45252110 — Bau von beweglichen technischen Anlagen
Weitere: 45211000
Verfahrensart
Offenes Verfahren
Veröffentlicht
29.09.2026
Angebotsfrist
10.11.2026, 09:00
Kennung
073e19d1-0be5-4a7c-9784-d1e7ce844ac2
Quelle
TED (EU-Amtsblatt)

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Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 29.09.2026, 04:16.